Zur Rasse
Herkunft
Das Hochlandrind ist eine der ältesten Rinderrassen der Welt und wird seit 200 Jahren in seiner ursprünglichen Form gezüchtet. Die traditionellen Zuchtziele Robustheit und Langlebigkeit gelten gerade heute. Die Tiere werden ganzjährig im Freien gehalten.
In der extensiven Bewirtschaftung von Grünland und in Landschaftspflegeprogrammen finden die rassetypischen Qualitäten Härte und Anspruchslosigkeit heute eine ökologische sinnvolle Verwendung.
mehr...Haltung
In den Sommermonaten leben die Tiere ausschließlich von Grünfutter, wobei sie sich als äußerst genügsam erweisen. Selbst Disteln und Brennnesseln werden gefressen. Die Hochlandrinder werden sehr oft als ökologische Landschaftspfleger eingesetzt.
In den Wintermonaten werden sie ausschließlich mit Grassilage oder Heu gefüttert. Ein Apfel als Belohunung wird auch nicht verachtet.
Beachten muss man bei dieser genügsamen Haltung den Mineralstoffhaushalt (Salzgehalt). Dies geschieht durch Salzlecksteine oder Melasse.
mehr...Erfahrungen
Die Tiere bauen bei regelmäßigen Weidebesuchen einen sehr persönlichen Bezug zu ihrem Betreuer auf. Man könnte auch von Familienanschluss sprechen.
Kälber werden bei uns erst nach 10 Monaten von der Mutter entwöhnt. Dies ist keine Vorschrift, jedoch haben wir hiermit die besten Erfahrungen gemacht. Eine Entwöhnung mit Blickkontakt zur Mutter und Schmuseeinheiten durch das Gitter, tun auch den nächsten Anwohnern gut. Weder die Mutter noch das Kalb müssen durch Rufen und Jammern auf sich aufmerksam machen, um den anderen zu suchen und zu finden.
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